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Abnehmen beginnt im Kopf: im Interview mit Motivationstrainerin Antje Heimsoeth

Antje Heimsoeth InterviewDer FOCUS zeichnete sie als „renommierteste Motivationstrainerin Deutschlands“ aus.

Sie zählt zu der Elite der deutschsprachigen Motivationstrainer.

Ich freue mich ganz besonders, sie heute im Interview begrüßen zu dürfen: Antje Heimsoeth

11 Fragen, 11 Antworten und jede Menge wertvoller und praxiserprobter Tipps zu den Themen Motivation, Selbstführung und Mentale Stärke.

1. Hallo, Antje. Vielen Dank, dass du dir Zeit für das Interview nimmst. Stelle dich doch bitte einmal meinen Lesern vor.

Meine berufliche Laufbahn begann ich als Geodätin. Heute gehöre ich als Expertin für Mentale Stärke, Motivation, Mut, Selbstführung und Spitzenleistungen und siebenfache Buchautorin zu den bekanntesten Mental Coaches im deutschsprachigen Raum. Ich wurde als „Vortragsrednerin des Jahres 2014“ und Top 100 Erfolgstrainer ausgezeichnet.

Bei Managern und Medien gelte ich als „renommierteste Motivationstrainerin Deutschlands“ (FOCUS).  Ich bin weltweit tätig. Infos findest du unter  www.heimsoeth-academy.com, www.antje-heimsoeth.com.

2. Du warst 13 Jahre als Vermessungsingenieurin und Führungskraft tätig. Wie kam der Wechsel zum Mentalcoach und Motivationstrainer?

Darüber werde ich mal zu einem späteren Zeitpunkt ein Buch schreiben. Zum heutigen Zeitpunkt möchte ich auf die Antwort auf die Frage erst mal zurückstellen.

3. Wie ich sehen konnte, bist du auch eine sehr erfolgreiche Autorin, deine Bücher sind sehr beliebt. Was glaubst du unterscheidet deine Motivations- und Führungsbücher von anderen? Was ist dein Alleinstellungsmerkmal?

Da musst du meine Leser fragen 🙂

Es sind Bücher aus der Praxis für die Praxis. Die Bücher sind sehr intensiv. Mir wurde an der ein oder anderen Stelle auch schon gesagt, die Bücher seien zu intensiv. In diesen Büchern findest du Impulse, Tipps und verschiedenste Methoden im Coaching- und Trainingsbereich.

Ich gebe das an meine Leser weiter, was mich und was meine Klienten erfolgreich gemacht hat, also all das, was meinen Klienten in der Zusammenarbeit, ob in den Ausbildungen oder im Einzelcoaching geholfen hat. Das Ganze wird untermauert mit vielen Beispielen aus der Praxis. In den letzten Büchern sind Interviewpartner mit dabei, die ihre Erfahrungen und Erlebnisse an meine Leser weitergeben. Das macht für mich persönlich ein Buch sehr bunt.

Mein Motto ist ja: lerne von den Besten

Ich habe mir Vorbilder, sehr erfolgreiche Menschen aus Sport und Wirtschaft gesucht und befragt, wie sie es geschafft haben, so erfolgreich zu sein oder zu werden, wie sie es sind bzw. waren. Denn es gibt nicht DAS Erfolgsrezept. Jeder Mensch ist anders und einzigartig und genauso ist das Erfolgsrezept jedes Mal wieder einzigartig.

Ja, was ist mein Alleinstellungsmerkmal? Das ist ja immer auch eine wichtige Marketingfrage. Für mich – aus der Praxis für die Praxis.

Die Mischung aus Einzelcoachings, Ausbildungen, Konzeptionieren und Leiten meiner Academy, auf der Bühne stehen, Vorträge halten, Bücher schreiben, Podcastfolgen aufsprechen, eine Online Academy konzeptionieren, hart arbeiten, extrem viel lesen.Du wirst mich selten ohne Buch oder eine Fachzeitschrift irgendwo sehen oder antreffen.

Ich werde auch ab und an mal gefragt: wie lange muss man eigentlich das tun, was ich tue, um so viel zu wissen wie ich weiß?

Und das, glaube ich, merken meine Leser und Kunden, dass ich nicht über etwas schreibe und referiere, sondern dass ich selbst einiges erlebt habe (Dinge, die ich meinem ärgsten Feind nicht wünsche) und wirklich aus der Praxis komme.

4. Du gibst viele Seminare und Vorträge, bei welchen du die Teilnehmer motivierst und zu Höchstleistungen anspornst. Warum glaubst du, tun sich viele Menschen schwer, sich selbst zu Höchstleistungen zu motivieren? Woran mangelt es?

Ich halte Vorträge, die da heißen „Phänomen Motivation“, doch ich motiviere niemand, denn motivieren können sich Menschen nur selbst. Wir können Rahmenbedingungen dafür gestalten.

Motivation kommt aus der eigenen Lebensfreude, dem eigenen Wohlbefinden und der Freude an dem eigenen Tun, am eigenen Leben.

Vereinzelt ist auch das Thema „Höchstleistung“ ein Thema, doch mein Fokus liegt gar nicht so sehr auf der Höchstleistung, sondern auf dem Glück, der Zufriedenheit und der Lebensfreude. Denn Albert Schweitzer hat schon gesagt: „Nicht Erfolg ist der Schlüssel zum Glück, sondern Glück ist der Schlüssel zum Erfolg.“

Warum sich Menschen so schwer tun, da glaube ich, muss man deutlich differenzieren in Sport, Business, Alltag, Beziehungen usw., denn im Sport erlebe ich meist sehr motivierte Sportler, manchmal vielleicht sogar übermotiviert und zu ehrgeizig.

Im Jugendbereich fehlt es manchmal an Motivation für konsequentes Fitnesstraining und auch die Beschäftigung mit Ernährung.

Im Business geht es dann schon deutlich häufiger um das Thema Motivation. Ich glaube, ein Thema ist, dass wir Deutschen sehr satt sind. Es geht uns gut. Ja, vielleicht sogar zu gut. Und wir wissen all das gar nicht mehr zu schätzen, was wir haben, was wir ermöglicht bekommen.

Wir leben hier in Deutschland, Österreich und in der Schweiz im Paradies.

Wenn man allerdings dem einen oder anderen morgens am Bahnhof auf dem Weg zur Arbeit zuhört, dann hat man das Gefühl, dass wir in einem Land leben, wo uns eher übel mitgespielt wird.

Ich beobachte auch den Trend, dass Menschen immer weniger arbeiten wollen, immer mehr Freizeit und das möglichst noch bei gleichem Gehalt oder sogar mehr Gehalt. Wir arbeiten aber in Deutschland schon mit am wenigsten weltweit betrachtet. Wir dürfen da nicht immer den Fokus auf die Menschen haben, die dann eben doch sehr viel arbeiten.

Die meisten Menschen haben einen sehr geregelten Arbeitstag. Ich finde es immer noch sehr bedauerlich, dass viele Menschen in „Montag bis Freitag“ denken. Freitagnachmittag bis Sonntag oder Montagmorgen ist Wochenende – die Mundwinkel gehen wieder nach oben.

Die Medien suggerieren uns am Mittwoch: „Jupidu, du hast schon die Hälfte der Woche geschafft.“ Ich als Selbstständige kenne die Unterteilung in Arbeitstage und Wochenende sowieso nicht. Im Gegenteil, ich empfinde es als Lebensqualität am Wochenende, wenn es regnet, zu arbeiten und dafür dann auch mal unter der Woche im Winter auf leere Skipisten gehen zu können, um nur ein Beispiel zu geben.

Motivation geht einher mit dem Thema Ziele und Sinnorientierung.

Viele Menschen haben für sich keine Ziele formuliert. Sie bekommen in Unternehmen Unternehmensziele vorgesetzt, mit denen sie sich dann meist nicht identifizieren. Ich finde es extrem wichtig, dass Menschen sich wieder mehr mit sich selbst beschäftigen und zum Beispiel auf die Frage nach dem WOZU Antworten finden:

  • Wozu der Beruf, den ich mache?
  • Wozu ehrenamtliches Engagement?
  • Wozu der Sport, den ich in meiner Freizeit betreibe?

Eine Antwort nach dem Sinn in den verschiedenen Lebensbereichen kann jeder nur sich selbst geben.

Ja, Unternehmen sind dort auch gefordert, aber eben außerhalb der Unternehmen muss sich jeder selbst darum kümmern, vor allem in der Rente.

5. Bei mir dreht sich vieles um Fitness, Abnehmen und Co. Welche konkreten Tipp-Schritt würdest du jemandem an die Hand geben, der abnehmen möchte, aber sich nicht dazu aufraffen kann?

Antje Heimsoeth Seminare

Die erste Frage ist immer: Wer sagt dir, dass du abnehmen sollst? Ist es dein eigener Wunsch oder kommt der Wunsch vom Partner oder einem Arzt?

Wenn es der Wunsch der Person selbst ist, dann formuliere ein klares, positives, aktives, attraktives Ziel. Hier werden bei der Zielformulierung sehr viele Fehler gemacht. Dann beschreibe kurz die Ist-Situation. Überlege dir, was genau hindert dich von Ist zu Soll (Ziel). Was sind die Gründe dafür, dass du dich nicht aufraffen kannst. Dann finde innere und äußere Ressourcen, die du brauchst, um abzunehmen.

Ganz wichtig ist hier auch das Thema Rituale. Jemand, der deutlich Übergewicht hat, muss sich zwingend bewegen. Da ist es in meinen Augen Augenwischerei zu sagen, da reichen Diäten oder rein der Kopf. Nein, da muss sich schon auch was an der Ernährung, am Alkoholgenuss und vor allem beim Thema Bewegungsintensität, -häufigkeit verändern.

Wenn man sich zum Abnehmen vornimmt, jetzt mindestens drei Mal die Woche Nordic Walking zu machen oder morgens Joggen zu gehen, dann sollte man für sich ein Ritual definieren.

Zum Beispiel hat mal eine Klientin von mir sich folgendes Ritual erarbeitet: wenn sie morgens aufsteht, dann stehen schon die Turnschuhe und der Trainingsanzug vorm Bett. Sie zieht beides an, macht ihren Söhnen das Frühstück und wenn sie dann beide zur Schule geschickt hat, dann läuft sie selbst los.

Nur, wenn sie jetzt morgens erst Jeans anziehen würde, ob sie sich dann, nachdem ihre Söhne außer Haus gegangen sind, noch umzieht und zum Joggen geht, das ist die Frage. Aber jetzt, den Trainingsanzug wieder auszuziehen und sich einzugestehen, dass man jetzt doch nicht laufen geht, da meckert dann schon der innere Schweinehund. Die Chancen sind groß, dass man zum Joggen geht. Oder man suche sich einen Trainingspartner, denn dem möchte man dann auch nicht ständig sagen: „Du, nee, ich habe keine Lust, geh du mal alleine laufen.“

Suche dir einen Coach und/oder eine Kinesiologin und teste aus, ob du überhaupt abnehmen darfst, denn viele Menschen haben gar nicht die innere Erlaubnis abzunehmen, weil das Übergewicht etwas in ihrem Leben sicher stellt.

In Deutschland gibt es sehr viel missbrauchte Frauen. Sehr viele Frauen haben den Glaubenssatz, dass Männer schlanke Frauen an ihrer Seite haben wollen, also muss man selbst nur dafür sorgen, dass man dick ist und es bleiben einem die Männer vom Hals.

Eine Klientin hat mir mal erzählt, dass, wenn sie abnehmen würde, ihr Mann garantiert auf sie zukäme und sie fragen würde, ob sie ihn denn nicht ab sofort auf dem Mountainbike in die Berge begleiten würde. Dazu hat sie aber überhaupt keine Lust.

Dadurch, dass sie aber auch kommunikativ nicht sehr stark ist, brauchte sie ein anderes Mittel, um ihren Mann nicht auf dem Mountainbike begleiten zu müssen.

6. Stichwort Zielsetzung und Visualisierung: Für wie wichtig erachtest du, sich konkrete Ziele zu setzen und diese regelmäßig zu visualisieren? Hast du praxiserprobte Tipps für meine Leser?

Ja, ich habe jede Menge Tipps. Die kann ich hier jetzt gar nicht alle anbringen. Setze dir ein Ziel, mache dies schriftlich. Dann fertige eine Zielcollage an oder gestalte eine Visionboard.

Genauso wichtig wie die äußere Visualisierung ist die innere Visualisierung.

Tu mal so, als ob du schon am Ziel angekommen wärst und du siehst dich schlank und rank vor dem Spiegel stehen. Wenn es dir innerlich nicht gelingt und du immer wieder in den inneren Spiegel schaust und dich dick siehst, dann wird es mit dem Abnehmen eine ganz schwere Nummer.

Im Einzelfall kann man sich natürlich auch Belohnungen ausloben, zum Beispiel einen Kinobesuch oder neue Klamotten. Ich finde es wichtig, wenn man wirklich deutlich abgenommen hat, dass man sich neue Kleidung gönnt, denn die alte Kleidung wird einem meist nicht mehr wirklich gut passen oder gut an einem ausschauen.

Achte bei der Zielformulierung darauf, dass dein Mitarbeiter zwischen den Ohren den Istwert nicht mit abspeichert. Wenn du in einem halben Jahr, zum Beispiel am 31.12.2017, 10 kg weniger haben willst, dann lautet das konkret formulierte Ziel:

Wenn ich mich am 21.12.2017 auf die Waage stelle, dann wiege ich 70 kg und weniger.

Antje Heimsoeth VorträgeAlso nicht 10 kg weniger, sondern ich habe die Zahl in der Zielformulierung, die ich erreichen möchte, die ich dann auf der Waage ablesen kann. Und der Zusatz „und weniger“ deswegen, weil unser Mitarbeiter ansonsten sehr brav ist und du dann am Stichtag genauso 70 kg hast und kein Gramm weniger. Und was spricht dagegen, auch weniger auf die Waage zu bringen?

Dann mache einen schriftlichen Vertrag mit dir mit Unterschrift von einem Zeugen und suche dir Unterstützer. Unterstützer, die dich als Mensch sehr schätzen und nur in Bezug auf das Abnehmen immer mal fragen: wie schaut es denn aus? Wie weit bist du denn? Und dich eben im Prozess halten. Wenn wir wissen, dass Menschen um unser Ziel wissen und wir uns dafür rechtfertigen müssen, wenn es uns nicht gelingt, unser Ziel zu erreichen, das kann helfen im Prozess zu bleiben.

7. Deine fünf besten Tipps, um den Fokus zu behalten und sich nicht ablenken zu lassen.

  1. Zielsetzungen und Zielvisualisierungen wie schon beschrieben.
  2. Klärung der positiven Absicht des Übergewichts, denn ich glaube nicht an Zufälle.
  3. Finde persönliche Beweggründe für das Abnehmen, denn wenn du diese findest, ist das die beste Voraussetzung für den Erfolg.
  4. Finde Affirmationen (positive Selbstgespräche), die du mantramäßig jeden Tag wiederholst. Diese helfen dir  im Prozess zu bleiben. Trage sie in dein Outlook ein und lasse sie immer wieder aufpoppen. Klebe einen Zettel an den Badezimmerspiegel oder Kühlschrank. Auf jeden Fall brauchst du Erinnerungshilfen.
  5. Bewege dich mehr, wenn du es nicht eh schon tust. Nimm zum Beispiel die Treppe und nicht den Lift. Fahre zum Bäcker mit dem Fahrrad oder gehe zu Fuß und lasse das Auto in der Garage.

8. Viele Menschen haben Angst an einer bestimmten Sache, wie beispielsweise dem Abnehmen, zu scheitern. Wie sollte man mit dem Scheitern umgehen? Wie setzt man sich selbst nicht unter Druck?

Was kann genau das Rezept sein, sich schon etwas unter Druck zu setzen.

Das Rezept lautet Triple A.

Das erste A steht für Akzeptieren, dass ich gescheitert bin.

Das zweite A für Analysieren. Woran genau hat es gelegen, dass ich gescheitert bin. Ich formuliere daraus dann meine Lernerfahrung.

Das dritte A ist für Abhaken. Rede nicht mehr über das Scheitern, lass es in der Vergangenheit.

Das vierte A steht für: auf ein Neues, Aufstehen, Krone richten, Weitergehen.

9. Positiv denken: sehr mächtig oder völlig überflüssig?

Ich mag die beiden Worte „positiv denken“ nicht mehr so, weil sie sehr ausgelutscht sind und auch oftmals ganz falsch verwendet werden.

Niemand kann 24 Stunden 7 Tage die Woche positiv denken.

„Positiv denken“, pro-aktiv handeln sind extrem wichtig aufgrund der sogenannten Neuroplastizität – unser Gehirn ist plastisch. Achte auf deine Gedankenhygiene, denn das, was du denkst, führt dazu, dass Nervenbahnen und Synapsen in deinem Gehirn stärker werden. Und das, was dort stark ausgeprägt vorhanden ist, übernimmt dann den Chefsessel in deinem Gehirn.

10. Neujahrsvorsätze: Warum scheitern diese oftmals und wie schafft man es, seine Vorsätze auch tatsächlich umzusetzen?

Es sind eben Vorsätze, Wünsche, Erwartungen Dritter an mich und keine eigenen Ziele.

Neues Jahr, neue Vorsätze: bei vielen steht der Jahresbeginn im Zeichen der Selbstoptimierung – öfter Sport treiben, gesünder essen, abnehmen, mit dem Rauchen aufhören, mehr Zeit für Freunde und Familie usw. Meistens verebbt unser Bestreben im Laufe des Jahres und nächstes Silvester heißt es wieder: Jetzt aber…

Das Phänomen vergeblicher Vorsätze nennt die Psychologie Self-Handicapping: wir sabotieren Erfolgschancen aus Angst vor Versagen.

Damit schützen wir unseren Selbstwert. Legen wir uns ein Handicap zu, dass die Umsetzung des Vorsatzes gefährdet, haben wir einen guten Grund geschaffen, warum wir unser Ziel nicht erreichen konnten (vgl. Lexikon der Psychologie, Spektrum). Diese Selbstsabotage läuft unbewusst ab.

In unserem Inneren ist dann der innere Kritiker, auch innerer Saboteur genannt, am Werk. Sieht er unser Selbstwertgefühl bedroht, schafft er Hindernisse, die die Zielerreichung verhindern sollen. Wir füllen z.B. unseren Terminkalender so, dass keine Zeit mehr für Sport übrig ist. Einwände wie „Ich habe noch so viel Arbeit auf dem Tisch, mir fehlt gerade die Zeit für Sport …“ halten uns von der konsequenten Umsetzung unseres Vorhabens ab. Mal schieben wir Zeitmangel, mal das Wetter, mal unsere Verfassung vor, um ja nicht ins Tun zu kommen. Frei nach dem Motto: Ich wollte ja, aber die Umstände waren widrig.

Tricksen Sie Ihre Routinen aus!

Dann gibt es nur noch ein echtes Hindernis auf dem Weg zum Ziel – unsere Gewohnheiten. Sie wirken wie der härteste Klebstoff der Welt, wenn wir uns von ihnen lösen wollen.

Bestehende Gewohnheiten zu ändern, ist nicht einfach, schließlich vermitteln sie uns immer auch ein Gefühl der Sicherheit – und nach selbiger sehnen wir uns nun mal.

Hier mentale und emotionale Stärke zu beweisen, heißt bewusst Abläufe zu verändern. Wenn Sie in der Regel nach dem Aufstehen zur Kaffeemaschine gehen und danach unter die Dusche, dann tricksen Sie Ihre Routine aus: Stellen Sie sich die Sportschuhe abends neben das Bett, die Sportklamotten liegen auch schon griffbereit. Nach dem Aufstehen schlüpfen Sie in Ihren Sportdress, dann kommt erst der Kaffee, Duschen und Frühstücken folgt nach der Joggingrunde.

Das gute Körpergefühl nach der Überwindung verlockender Hindernisse (warmes Bett, duftendes Frühstücksgebäck etc.) speichern Sie bewusst ab, damit Sie am nächsten anvisierten Sporttag genau wissen, warum es sich dennoch lohnt, erst in die Sportklamotten zu schlüpfen.

Schluss mit der Selbstsabotage!

Die erste Joggingrunde lief erstaunlich gut, Sie haben Ihr Pensum geschafft und sind dennoch unzufrieden: Mit Kommentaren wie „Früher habe ich locker das Doppelte geschafft!“ oder „Meine Güte, bin ich aus der Puste…“ machen Sie Ihre eigene Leistung runter. Auch Spitzensportler zerreden schon mal ihre Topleistungen im Training.

Im Job kennen wir dieses Phänomen ebenso: die Präsentation war brilliant, die Vertragsverhandlungen erfolgreich, doch im Anschluss suchen wir das Haar in der Suppe und machen unsere Erfolge damit klein – oder rechnen sie anderen zu („Ohne xy hätte ich das nie geschafft…“). Beim Verfolgen von Vorsätzen legen wir damit unsere eigene Messlatte für die Zielerreichung sehr hoch. Das demotiviert bei der Zielverfolgung.

11. Vielen Dank für deine Zeit. Nun erzähle doch meinen Lesern mehr über deine Website, Seminare und Co. Auf was können sich meine Leser bei dir freuen?

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An dieser Stelle vielen Dank an Antje Heimsoeth für das klasse Interview! Es hat mir sehr viel Freude bereitet, dich hier im Interview begrüßen zu dürfen.

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