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Rauchen aufhören und abnehmen: so habe ich beides GLEICHZEITIG geschafft

rauchen aufhören und abnehmen tippsRauchen aufhören und abnehmen – für viele die guten, alten Neujahrsvorsätze und zeitgleich das absolute Horroszenario und eine Sache der Unmöglichkeit.

„Das kann doch gar nicht klappen“ bilden sich viele ein und werfen das sprichwörtliche Handtuch, bevor sie überhaupt gestartet haben.

In diesem kurzen Leitfaden zeige ich dir in 5 Schritten, wie ich 27 kg abnahm und gleichzeitig das Rauchen aufhörte und ich zeige dir, wie auch DU das Rauchen aufhören und abnehmen kannst.

Wenn du willst ab heute.

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Rauchen aufhören und abnehmen

Mein Leben lang war ich übergewichtig, hatte ordentlich zu viel Speck auf den Hüften. Und dann, ein Monat vor meinem 16. Geburtstag im Februar 2004, ist es passiert. Ich tat das, was ich mir immer geschworen habe NIE zu tun: eine Zigarette rauchen

Man war jung, neugierig und wollte vieles probieren.

Es hatte nicht lange gedauert und ich war der Nikotinsucht erlegen. Damals kostete eine Schachtel Marlboro mit 22 Zigaretten noch 4 Euro, pro Tag rauchte ich rund 12 bis 14 Zigaretten, am Wochenende gerne einmal mehr. Im Vergleich zu so manch anderem Kettenraucher eher wenig, aber wie sagt man so schön „Jede Zigarette ist zu viel“. Und dem kann ich nur zustimmen.

So verlief also meine Jugend. Ich rauchte, achtete wenig auf die Ernährung, machte mit 18 Jahren den Führerschein und brachte zu „Glanzzeiten“ 110 kg auf die Waage.

2012 war dann der entscheidende Wendepunkt: als wir auf Arbeit (ich arbeite im Büro eines großen Mobilfunkunternehmens) ein neues Teamfoto aufnahmen und dieses wenige Tage später an der Wand hing, fiel ich aus allen Wolken.

„Bin ich das wirklich? Bin ich wirklich so fett?“

Ich war geschockt. Vor dem Spiegel war mir das „Ausmaß“ meines Übergewichts nie so wirklich aufgefallen. Hier im Übrigen das Originalfoto (ich bin der links im bunten AC/DC Tshirt):

Teamfoto Fabian Prell

Ich fasste den Entschluss: Rauchen aufhören und abnehmen!

Rauchen aufhören und abnehmen Schritt #1: Ziel + WARUM

Das Wichtigste überhaupt ist, sich ein Ziel zu setzen und sich zu motivieren. Damit steht und fällt alles!

Erst wenn du dein Ziel kennst und weißt, WIE du dich motivierst, beschäftigst du dich mit den „üblichen“ Abnehm-Themen wie Ernährung und Sport.

Ein Ziel ist nicht „Ich will schlank sein“. Was ist schlank? Wann bist du schlank?

Ein Ziel ist „Ich will 10 kg in 10 Wochen abnehmen“. Das ist ein Ziel!

Dein Ziel ist schon einmal die halbe Miete. Die andere halbe Miete nennt sich dein WARUM.

Wenn ich was gelernt habe, ist es das Wissen um dein WARUM.

Dein WARUM ist die mächtigste Waffe, der mächtigste Partner beim Abnehmen überhaupt!

Was meine ich damit?

Dein WARUM ist der Grund, WARUM du abnehmen möchtest.

Möchtest du abnehmen, weil du dich beim Blick in den Spiegel nicht mehr wohlfühlst? Oder möchtest du abnehmen, weil du nach 5 Treppenstufen schon wieder aus der Puste bist? Oder liegt es vielleicht doch daran, dass du mit deinen Kindern kein Fußball mehr spielen kannst, weil du nach ein paar Schritten aus der Puste bist?

Die Gründe sind unterschiedlich. Du musst den für dich stärksten Grund finden!

Was bewirkt dein WARUM?

Bedenke eines: wenn du mit dem Rauchen aufhörst und abnimmst, WIRST du auf Probleme stoßen. Probleme sind Teil des Prozesses, Teil der Veränderung. In 99 % der Fälle kommt immer ein Punkt, an dem etwas schief geht oder nicht so läuft, wie es laufen sollte. In deinem Fall kann das der starke Drang nach einer Zigarette sein oder keine Lust mehr abzunehmen und das Handtuch zu werfen.

Exakt in diesem Augenblick, musst du dir immer wieder über dein WARUM im Klaren werden.

Denn dein WARUM ist es, was dich so immens antreibt.

Ich weiß noch ganz genau, als ich damals startete abzunehmen. Im Vorfeld habe ich mir eine Hose gekauft, in die ich unbedingt passen wollte (die Hose findest du im Übrigen in diesem Video). Sie lag in meinem Schlafzimmer, wo ich sie früh morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafen sah.

Das hat mich immer wieder an mein WARUM erinnert, mich motiviert weiterzumachen und mich in schweren Situationen vor einem „Rückfall“ gerettet. Dadurch konnte ich mit dem Rauchen aufhören und abnehmen.

Rauchen aufhören und abnehmen Schritt #2: Ernährung umstellen

Beim Abnehmen steht und fällt alles mit der Ernährung und den Kalorien. Ich rate dir von langweiligen Diäten aus Klatschmagazinen dringend ab, denn sie lösen das Problem – deine Ernährung – nur kurzfristig.

Bedenke: deine Ernährungsgewohnheiten sind es, die dich dick gemacht haben. Wenn du nun für 2 Wochen, 3 Wochen oder meinetwegen auch 6 Wochen die neue super Diät XYZ aus dem Klatschmagazin machst und ein paar Kilo abnimmst, was ist dann NACH der Diät? Zu 99 % fällst du in deine alten Ernährungsgewohnheiten zurück, die dich dick gemacht haben. Und was passiert dann? Richtig: du nimmst wieder zu.

Mein Tipp: stelle deine Ernährung grundsätzlich um und achte auf eine gesunde und kalorienorientierte Ernährung.

Ich habe mit einer Low Carb Ernährung wunderbar abgenommen. Meiner Meinung nach, hat diese Ernährung viele Vorteile. Andere wiederum kommen mit Low Carb nicht klar und können oder wollen nicht auf kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Reis, Nudeln und Brot verzichten.

Teste es einfach 🙂

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Geschlecht

Alter
Grösse (cm)
Gewicht (kg)
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Rauchen aufhören und abnehmen Schritt #3: die letzte Zigarette

rauchen aufhören und abnehmen

Ich weiß noch sehr gut, als ich auf der Terrasse stand und meine letzte Zigarette rauchte. Meine Gedanken dabei „Oh man, ich hab Angst, wie soll mein Leben ohne Zigaretten funktionieren? Was mache ich in dieser und jener Situation, in der ich bislang immer eine geraucht habe?“

Und so war es: am nächsten Morgen stieg ich früh ins Auto und fuhr zur Arbeit. Gewöhnlich rauchte ich während der Fahrt zwei Zigaretten. Doch heute? Keine einzige. Ein komisches Gefühl…

Und doch: es ist nicht nur möglich, sondern machbar!

Was ich gelernt habe: die Herausforderung dabei ist nicht das „Rauchen aufhören“ an sich, sondern die Angst davor, eine Gewohnheit aufzugeben („Panik, was mache ich ohne Zigarette? Normalerweise rauche ich doch auf der Fahrt zur Arbeit zwei Zigaretten. Was soll ich nun tun?“)

Die Angst vor dem Ungewohnten sind die tatsächlichen Probleme beim Rauchen aufhören und abnehmen. Nicht das Rauchen aufhören und abnehmen an sich.

Wenn ich von neuem mit dem Rauchen aufhören müsste würde ich es wie folgt tun: gar nicht erst großartig darüber nachdenken sondern einfach aufhören. Punkt. Aus. Ende. Finito.

Kein „oh ich hab Angst“ und kein „was mache ich in dieser Situation“ und „was mache ich in jener Situation“. Kein Kopfzerbrechen mehr. Denk nicht mehr daran, auch wenn es schwerfällt.

Ich habe mir damals viel zu viel Gedanken übers Rauchen aufhören gemacht, das war mein größter Fehler.

Lesetipp: Wie du in deinem Rhythmus rauchfrei wirst

Rauchen aufhören und abnehmen Schritt #4: Sport

Sport ist nicht nur DER Booster beim Abnehmen, sondern auch gut für deine Gesundheit. Denn wichtig ist beim Rauchen-aufhören auch, deinen Stoffwechsel anzukurbeln. Hierfür ist Sport ideal geeignet.

Wichtig beim Sport ist es, dass es eine Sportart ist die dir Spaß macht. Denn nur dann wirst du auch langfristig sportlich aktiv bleiben und nicht nur für kurze Zeit.

Ich startete damals zu joggen. Und glaub mir: mit einem 110 kg schweren, unsportlichem Körper mit Raucherlunge, fällt einem das Joggen nicht leicht. Ganz im Gegenteil, es war die Hölle auf Erden!

Ich joggte von Zuhause los, Richtung Felder und Wiesen in den Sonnenuntergang hinein und nach nicht mal 100 oder 200 Metern blieb mir die Luft weg und meine Waden brannten ohne Ende. Ich musste aufhören zu joggen.

Deprimiert wie ich war, drehte ich mich schon um 180 Grad und wollte wieder nach Hause laufen. Genau in diesem Augenblick dachte ich an mein WARUM, meine kurze Hose in die ich unbedingt passen wollte und drehte mich erneut um 180 Grad und sagte mir „Nein Fabian, du ziehst das jetzt durch, komme was wolle!“

Also joggte ich erneut los und nach rund 50 Metern war erneut Schluss. Das gleiche Spiel begann von vorne: keine Luft, die Waden brannten und ich wollte wieder umkehren. Doch wieder dachte ich an mein WARUM, meine kurze Hose und ich joggte erneut 50 Meter. So erging es dann bis ich rund 3 km gelaufen/gejoggt war.

Und nun? Ich war mächtig stolz auf mich! So stolz, dass ich mir fast schon eine Zigarette „gönnte“. Aber ich blieb hart, immerhin wusste ich auch, dass meine schlechte Kondition auch mit meiner Raucherlunge zusammenhängt und ich mir vorgenommen hatte, das Rauchen aufzuhören!

So entwickelte sich das Ganze die nächsten Tage, Wochen und Monate.

Ich schaffte es, mit dem Rauchen aufzuhören und abzunehmen, satte 27 kg.

Ich fühle mich gut wie nie zu vor.

Bedenke: mit jedem Kilo, das du weniger auf deinen Rippen hast und mit jedem Tag mehr, an dem du nicht geraucht hast, fällt dir das Joggen leichter. Die Waden brennen weniger, du bekommst besser die benötigte Luft aus deiner Lunge und du hältst beim Joggen länger durch. Ein megageiles Gefühl!! Ich kann es nur jedem empfehlen.

Rauchen aufhören und abnehmen Schritt #5: Disziplin

Das Zauberwort um den Körper zu bekommen, den du schon immer wolltest und mit dem Rauchen aufzuhören, heißt Disziplin.

Ohne Disziplin funktioniert es nicht. Das Schöne daran: diszipliniert wirst und bleibst du, wenn du regelmäßig an dein großes WARUM denkst. Denn genau DAS ist es, was dich immer wieder antreibt.

Wer sein WARUM kennt, findet sein WIE automatisch

Ich rate dir auch dringend, dein Ziel mehrmals täglich zu visualisieren, dir also vor deinem geistigen Auge dein Ziel bildlich vorzustellen. Dir vorzustellen, wie du das Ziel bereits erreicht hast.

Und wenn es mit dem Rauchen-aufhören und abnehmen doch mal schwer fällt: denke nicht an den Weg der noch vor dir liegt, sondern denke immer daran, wie weit du schon gekommen bist. DAS ist Motivation pur – Abnehmen trotz Rauchstopp geht!

Was tun bei einem Rückfall?

Wenn du tatsächlich einen Rückfall hast und eine rauchst oder die Ernährung schleifen lässt, ist im Anschluss das Wichtigste, das zu akzeptieren!

Das SCHLIMMSTE, das du machen kannst, ist dich darüber zu ärgern „So ein Mist, jetzt hab ich tatsächlich eine geraucht“ oder „Verdammt, ich wollte heute doch auf die Ernährung achten“.

Wenn du dich ärgerst, zieht dir das MASSIV Energie ab und sorgt für schlechte Laune. Das wiederum führt dazu, dass du (natürlich) auch total demotiviert bist. In dieser Situation kannst du erst recht dich nicht dazu motivieren, an deinem Ziel, das Rauchen aufhören und abnehmen, weiterzuarbeiten.

Akzeptiere also den Rückfall „Ja, ich habe eine geraucht und akzeptiere das“ und arbeite anschließend gleich wieder an deinem Ziel „Jetzt werde ich keine mehr rauchen. Meine nächste Mahlzeit wird gesund und kalorienreduziert sein.“

Das ist mein bester Tipp den ich dir mit auf dem Weg geben kann.

Rauchen aufhören und abnehmen: mein Fazit

Aufhören zu rauchen und gleichzeitig abnehmen ist nicht nur möglich, sondern durchaus machbar. Es steht und fällt alles mit der richtigen Denkweise, dem Wissen um Ernährung und den Glimmstängel ein für alle Mal an den Nagel zu hängen.

Mache dich nicht verrückt und zerbreche dir nicht den Kopf, dadurch machst du nur alles schlimmer.

Höre mit dem Rauchen einfach auf. Punkt. Aus. Ende. Nicht viel denken.

Achte auf die Ernährung, den Sport, habe immer dein großes WARUM im Kopf und du wirst es schaffen.

Wenn du Unterstützung beim Rauchen-aufhören brauchst, schau dir doch diese Seite einmal genauer an.

Und wenn du Unterstützung beim Abnehmen brauchst, dann sieh dir dieses Video meines befreundeten kanadischen Fitnesstrainer Andrew an.

Wie denkst du über das Rauchen-aufhören und abnehmen? Hast du bereits Erfahrungen damit? Hinterlasse mir doch einen Kommentar 🙂

 

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